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  • Freizeitparks

    Alla Hopp Anlage Ilbesheim
    Ilbesheim

    Bewegung und Begegnung in Ilbesheim

    Die von der Organisation des SAP-Mitbegründers Dietmar Hopp gestiftete Anlage in Ilbesheim bei Landau in der Pfalz ist eine von insgesamt 19 solcher Einrichtungen in der Metropolregion Rhein Neckar und erstreckt sich seit 2016 auf mehr als 18.000 Quadratmeter.

    Die große Überschrift der Ilbesheimer Alla Hopp Anlage ist "Bewegung und Begegnung". Ziel ist es, Bewegung zu fördern, Menschen und Generationen zusammenzubringen und gleichzeitig etwas für die Gesundheit zu tun. Das Konzept dafür wurde von Experten entworfen und spricht Menschen jeden Alters an.

    Wie auf jeder Alla Hopp Anlage stehen in Ilbesheim für die jeweiligen Altersgruppen verschiedene Module zur Verfügung.

    Module der Alla Hopp Anlage Ilbesheim bei Landau

    Auf der Anlage in Ilbesheim findet sich ein Bewegungsparcours für Jedermann, ein Kinderspielplatz, ein naturnaher Bewegungsplatz für Kinder im Schulalter und ein weiterer Platz für Jugendliche.

    Auf dem Bewegungsparcours können Besucher aller Generationen an ausgewählten Geräte ihre Beweglichkeit und Koordination verbessern. Dafür stehen verschiedene Schwierigkeitsgrade mit den entsprechenden Übungsbeschreibungen zur bereit.

    Der Spielplatz hat die Förderung der Sinneswahrnehmung und die Bewegungsanimation von Kindern zwischen 0 und 6 Jahren zum Ziel - und das bei jeder Witterung. Deshalb ist dieser Baustein der Ilbesheimer Alla Hopp Anlage mit einem Pavillon gegen das Wetter ausgestattet.

    Auf dem Bewegungsplatz für Schulkinder zwischen 6 und 12 Jahren steht die Schulung der Motorik und der Beweglichkeit im Mittelpunkt. Daher gibt es hier eine Reihe von Möglichkeiten zum Klettern, Hangeln und Balancieren.

    Für Sportler in jugendlichem Alter bietet die Alla Hopp Anlage Ilbesheim eine Dirt-Bike-Strecke, den Mikadowald und eine Trampolinlandschaft.

    Hand in Hand mit der Natur

    Wie bei jeder Alla Hopp Anlage wurde bei der Umsetzung in Ilbesheim 2016 darauf geachtet, dass bereits bestehende Elemente wie Teile des ehemaligen Sportgeländes, der durchfließende Birnbach und existierende Klettermöglichkeiten in die Gestaltung mit einbezogen werden.

    So entstand ein naturnaher Platz, bei dessen Planung neben einem Landschaftsarchitekten auch die Bürger von Ilbesheim mitgewirkt haben. In den Weinbauort Ilbesheim eingebettet liegt das Gelände unterhalb der Kleinen Kalmit und mit Blick zur Burg Trifels.

    Ilbesheim in der Pfalz liegt etwa 5 Kilometer westlich von der Südpfalzmetropole Landau entfernt, die über die A65 oder die B10 angefahren werden kann. Die Alla Hopp Anlage ist frei zugänglich.

  • Bauwerke

    Altes Kaufhaus
    Landau

    Das Alte Kaufhaus als Kulturstätte in seiner heutigen Art geht auf einen Impuls einer Bürgerinitiative in den neunziger Jahren zurück.

    Heute ist das Alte Kaufhaus Teil zusammen mit dem Frank-Loebsche-Haus und der Katharinenkapelle des "Kulturzentrum Altstadt“, in dem Veranstaltungen stattfinden.

    Mit seiner zentralen Lage am Rathausplatz der sanierten Landauer Altstadt ist das Alte Kaufhaus eine moderne Begegnungsstätte, das allen Kulturformen offensteht.

    Im Laufe seiner Geschichte fand das im fünfzehnten Jahrhundert errichtete und heute lediglich in Resten original bestehende Bauwerk vielseitig Verwendung: Als Zwischenhandelsplatz, Tanzsaal, Konzert- und Theaterstätte und Kinogebäude.

    In einem Ratsbeschluss der Stadt Landau ist die Ausrichtung der Kulturstätte wie folgt beschrieben:

    "Kunst und Kultur benötigen für ihre Entfaltung einen Freiraum, der auch die Möglichkeit experimenteller und innovatorischer Ausdrucksformen, die freie Wahl kultureller Inhalte sowie deren freie künstlerische Gestaltung zulässt".

  • Bauwerke

    Bauernkriegshaus
    Landau

    Das Bauernkriegshaus im Landauer Stadtteil Nussdorf verdankt seinen Namen der Vermutung, dass an diesem Ort der Pfälzische Bauernkrieg seinen Anfang nahm.

    Im Jahre 1525 führten die Zustände in der damals ärmlichen Region zur Bildung des „Nußdorfer Haufens“, einer Bauernbewegung, die plündernd im Zeichen des Bundschuhs durch die Gegend zogen. Die Bewegung war Teil des deutschen Bauernkriegs, der ab dem Jahr 1524 vor allem in Süddeutschland Opfer forderte.

    Obgleich „Bauernkrieg“ genannt, waren die Geschehnisse in den Jahren danach auch von anderen Gesellschaftsgruppen getragen, die damals minderprivilegiert und ärmlich lebten.

    Nach der Niederschlagung der Aufstände geht an heute von etwa 70.000 Todesopfern aus - daneben wurde zahlreiche Burg- und Klosteranlagen zerstört oder schwer beschädigt.

    Der Pfälzer Bauernkrieg endete nach einem guten Jahr auf einem Schlachtfeld im pfälzischen Pfeddersheim.

    Das Nussdorfer Bauernkriegshaus, erbaut im Jahr 1500, zeigt heute neben dem Bauernkriegsmuseum die Pfarrer-Lehmann-Stube, in der der Nachlass des gleichnamigen Pfälzer Geschichtsschreibers des vorletzten Jahrhunderts ausgestellt ist und das Nussdorfer Dorfmuseum, das die wichtigsten Stationen der Dorfgeschichte zeigt.

    Nussdorf ist heute nördlicher Stadtteil der Südpfalzmetropole Landau und liegt günstig erreichbar nahe der Bundesautobahn A 65. Von der Autobahnausfahrt Landau-Nord sind es nur weniger als fünf Fahrminuten.

  • Bauwerke

    Deutsches Tor
    Landau

    Das Deutsche Tor am Untertorplatz markierte zu früheren Zeiten die nördliche Grenze der Stadt Landau. Sein Pendant, das Französische Tor am Obertorplatz begrenzte Landau nach Süden hin.

    In mittelalterlichen Zeiten waren diese beiden Stadttore die einzig möglichen Zugänge der Stadt. Die Entstehung beider Bauwerke als Teil der Vauban-Festung geht auf den französischen Baumeister Sébastien de Vauban zurück und somit auf die Zeit, in der die Stadt Landau zu Frankreich gehörte. In diesen Zeiten waren diese beiden Stadttore die einzig möglichen Zugänge der Stadt.

    Beide Tore zeigen sich in ihrer Bauweise gleich: Im Stil römischer Triumphbögen zeigen sie das Wappen der Bourbonen und den Sonnenkönig Ludwig VIX. Neben Deutschem und Französischen Tor sind noch viele weitere Teile der ehemaligen Festungsanlage Vauban erhalten.

    Auch heute noch spielt sich zwischen den beiden Toren, die etwa 900 Meter voneinander entfernt liegen, das Landauer Innenstadtleben ab.

    Denn es gibt dort viel zu sehen: Den historischen Rathausplatz, das Alte Kaufhaus, das Frank-Loebsche Haus, die Stiftskirche oder auch die Architektur der Ringstraßen. Weiter südlich aber in unmittelbarer Nähe des Französischen Tors sind die Marienkirche, die Villa Streccius und die Jugenstilfesthalle sehenswert.

    Das Deutsche Tor steht am nördlichen Ende der Königstraße, wird aber besser von Norden kommend angefahren. Verlassen Sie dazu die Bundesautobahn A61 an der Abfahrt Landau-Nord und folgen Sie den Hinweisschildern in Richtung Zentrum. Auf dem nahen Messplatz finden sich ausreichend Parkplätze.

     

  • Attraktionen

    Eschbacher Eselei

    Was die Esel mit Eschbach zu tun haben

    In der Pfalz gehört es zu den Eigenarten, dass sich für die Bewohner eines jeden Dorfs Namen herausgebildet haben, die oft von den Bewohnern der Nachbargemeinden kommen. Was als liebenswerter Brauch daherkommt, klingt mit den Eseln für die Bewohner von Eschbach auf den ersten Blick nicht sonderlich schmeichelhaft.

    Aber es steckt eine Geschichte dahinter: Ganz sicher weiß es zwar niemand, aber man vermutet in Eschbach, dass der Name auf die adligen Herrschaften der Madenburg zurückgeht, die einst der Ritter- und Turniergesellschaft derer „mit dem Esel“ zugehörig waren. Das Eseltier stand für die Vereinigung zu dieser Zeit als Zeichen für christliche Tugenden und ritterliche Verhaltensweisen.

    Die Eschbacher zu Fuße der Madenburg galten also als Untergebene der „Eselsritter“. Und in diesem Zusammenhang klingt der Eselsbegriff für die Eschbacher gleich viel freundlicher.

    29 Esel in Eschbach in der Pfalz

    Wenn man Eschbach durchfährt, ist der Esel allgegenwärtig, denn Die Eschbacher pflegen ihr "Eseltum": Insgesamt 29 Tiere aus Kunstharz, die über die Ortsgemeinde verteilt stehen, erzählen jeder für sich seine eigene Geschichte. Und deshalb sind die Stationen der Eselstandorte auf einer Erlebnistour durch die Gemeinde zusammengefasst.

    Während der Führung durch die Gemeinde inklusive einer Visite bei jedem der individuell gestalteten "Tiere" erfährt der Besucher Wissenswertes über den Ort und seinen Geschichte.

    Die Esel wurden zur 750. Jahresfeier von Eschbach aufgestellt und von Künstlern, Schulklassen, Kindergartenklassen und Privatleuten bemalt und gestaltet.

    Für die Menschen in Eschbach an der Weinstraße sind ihre Esel nicht nur Geschichte und Kunstwerke, sondern auch Ausdruck ihres Optimismus, ihrer Offenheit und Fröhlichkeit und gelten als sympathische Botschafter der Gemeinde unter der Madenburg.

  • Bauwerke

    Französisches Tor
    Landau

    Das Französische Tor am Obertorplatz markierte zu früheren Zeiten die südliche Grenze der Stadt Landau. Sein Pendant, das Deutsche Tor am Untertorplatz begrenzte Landau nach Norden hin.

    In mittelalterlichen Zeiten waren diese beiden Stadttore die einzig möglichen Zugänge der Stadt. Die Entstehung beider Bauwerke als Teil der Vauban-Festung geht auf den französischen Baumeister Sébastien de Vauban zurück und somit auf die Zeit, in der die Stadt Landau zu Frankreich gehörte. In diesen Zeiten waren diese beiden Stadttore die einzig möglichen Zugänge der Stadt.

    Beide Tore zeigen sich in ihrer Bauweise gleich: Im Stil römischer Triumphbögen zeigen sie das Wappen der Bourbonen und den Sonnenkönig Ludwig VIX. Neben Deutschem und Französischen Tor sind noch viele weitere Teile der ehemaligen Festungsanlage Vauban erhalten.

    Auch heute noch spielt sich zwischen den beiden Toren, die etwa 900 Meter voneinander entfernt liegen, das Landauer Innenstadtleben ab.

    Denn es gibt dort viel zu sehen: Den historischen Rathausplatz, das Alte Kaufhaus, das Frank-Loebsche Haus, die Stiftskirche oder auch die Architektur der Ringstraßen. Weiter südlich aber in unmittelbarer Nähe des Französischen Tors sind die Marienkirche, die Villa Streccius und die Jugenstilfesthalle sehenswert.

    Das Französische Tor steht in der Xylanderstrasse. Es empfiehlt sich, im Südring oder auf dem neu gestalteten Parkplatz am nördlichen Ende der Friedrich-Ebert-Straße zu parken. Verlassen Sie dazu die Bundesautobahn A61 an der Abfahrt Landau-Süd oder Landau-Mitte und folgen Sie den Hinweisschildern in Richtung Zentrum.

     

  • Baden & mehr

    Freibad Ingenheim
    Billigheim-Ingenheim

    Badekultur in Ingenheim

    Die Geschichte der Schwimmbäder geht bereits auf die alten Griechen und die Römer zurück. Schon etwa 300 Jahre vor Christus haben die Römer das erste Schwimmbad für die Bürger von Rom errichtet. Etwa 700 Jahre später erreichte ihre Zahl alleine in Rom fast 1.000.

    Bedauerlicherweise erlebte die Badekultur und mit ihr das öffentliche Schwimmbad während des Mittelalters einen Abschwung, sie galt zu dieser Zeit als anstößig und erlebte ihre Renaissance im späten 18. Jahrhundert als Folge der Aufklärung.

    Freizeitbäder, Kurbäder und Sportbäder bilden heute die Möglichkeiten zum öffentlichen Baden. Im Ortsteil Ingenheim in der Gemeinde Billigheim-Ingenheim in der Südpfalz steht den Besuchern seit 1987 ein Freibad für die ganze Familie zur Verfügung.

    Schwimmen, Baden und Planschen in der Südpfalz

    Um das Schwimmerbecken im Ingenheimer Freibad in der Pfalz sind ein Erlebnisbecken, ein Freizeitbecken und ein Becken für Kleinkinder angeordnet, die Liegewiese umschließt dieses Ensemble und bietet reichlich Raum zum entspannen, spielen und toben.

    Für Getränke, Speiseeis und Snacks im Freibad ist mit dem Kiosk gesorgt, die Anlage in Billigheim-Ingenheim ist sehr gepflegt und von Bäumen umsäumt.

    Unterricht für die Kleinen in Billigheim-Ingenheim

    Im Schwimmbad in Billigheim-Ingenheim gibt es während der Ferienzeit diverse Schwimmkurse, bei Schwimmmeister Peter Schumacher erhalten Sie weitere Informationen. In den Ferienzeiten von Rheinland-Pfalz werden die Öffnungszeiten am Morgen von 10:00 Uhr auf 09:00 Uhr vorverlängert.

    Für Eintrittspreise ab 1,80 € für Einzelpersonen bis zu 70,00 € für die ganze Familie und eine ganze Saison können Sie sich im Schwimmbad in Billigheim-Ingenheim entspannen und bewegen.

    Die Preise in der Übersicht finden Sie hier: Preise Freibad Ingenheim

  • Bauwerke

    Friedensdenkmal
    Edenkoben

    Hoch über Edenkoben

    Weithin sichtbar liegt das Friedensdenkmal in der Südpfalz auf dem Werderberg über der Stadt Edenkoben. Ehemals als Triumphbogen und als Siegerdenkmal an den Deutsch/Französischen Krieg von 1870/71 erinnernd, mag man diesen Bezug in unserer heutigen Zeit nicht mehr herstellen.

    Der Südpfälzer nennt den weithin sichtbaren imposanten Bau heute lieber deutlich hör- und lesbar „Friedensdenkmal“. Es ist Mahnmal, Ausflugsziel und Aussichtspunkt in Einem.

    Denkmal und Aussichtsplattform

    Schon auf der unteren Plattform vom Friedensdenkmal ist die Aussicht über die Südpfalz grandios, nimmt man die Treppe hinauf auf die Spitze des Denkmals, öffnet sich ein Panorama, das unvergleichlich ist.

    Ein weiter Rundumblick über die Rebhügel der Weinstraße und die Rheinebene tut sich auf, bei klarem Wetter und trockener Luft sieht man am Horizont den Odenwald und vorgelagert die Speyrer Türme und kann die kenntnisreichen Rufe der einheimischen Beobachter nachvollziehen: „Do, de Dom“, „De Dom, do“.

    Der Besuch vom Friedensdenkmal bei Edenkoben lässt sich hervorragend mit einer Visite der Villa Schloss Ludwigshöhe und der Sesselbahn Edenkoben über der Gemeinde Rhodt in der Nähe verbinden. Hinüber nach St. Martin sind es nur wenige hundert Meter. Hier am Friedensdenkmal auf dem Werderberg findet alljährlich im August das größte und immer ausverkaufte Open Air Festival der Region statt.

    Waldgaststätte Friedensdenkmal

    Direkt am Bauwerk liegt die beliebte, gleichnamige Pfälzer Waldgaststätte Friedensdenkmal. Für Wanderer oder Mountainbiker sind die nicht allzu weit entfernte Edenkobener Hütte am Hüttenbrunnen, das Naturfreundehaus Edenkoben und der Hilschweiher, der mit seinem kleinen Wasserkaskaden den spannenden Anfang vom Edenkobener Tal markiert. Auch ein Besuch der bezaubernden Kleinstadt Edenkoben mit seinen Gassen und Winzerhöfen ist empfehlenswert.

  • Attraktionen

    Geilweilerhof
    Siebeldingen

    Institut für Rebenzüchtung in der Pfalz

    Der Geilweilerhof bei Siebeldingen in der Pfalz ist ein Hofgut unter Denkmalschutz, das vom Institut für Rebenzüchtung des Julius Kühn-Bundesforschungsinstituts für Kulturpflanzen betrieben wird.

    Ziel des Instituts ist die Aufzucht neuer Rebsorten, die den klimatischen Bedingungen in Deutschland angepasst sind. Schädlings- und Stressresistenz und möglichst hohe Qualität des Endproduktes Wein sind eine weitere Maßgabe.

    Besucherinformationen des Geilweilerhof

    Auf einem 1,5 Kilometer langen Weinlehrpfad kann der Besucher allerlei Wissenswertes über die Rebaufzucht erfahren, was durch Informationstafeln anschaulich gemacht wird: Von den Ursprüngen der Rebkultur über Herkunfts- und Verbreitungsgebiete bis zu den Risiken wie Rebkrankheiten und vieles mehr. Im Fachinformationszentrum erhält der Besucher weitere Informationen über die Arbeit und die Erfolge vom Institut auf dem Geilweilerhof.

    Besucher können beim Tag der offenen Tür, zur Kulinarischen Weinbergswanderung und im Zuge der Nacht der Weinforscher einen Einblick in die Arbeiten des Instituts gewinnen. Der Weinlehrpfad ist für Interessierte frei zugänglich.

    Aus den Zuchtarbeiten des Julius Kühn-Instituts an diesem Standort stammen beispielweise die Sorten Calandro, Felicia, Orion, Phoenix, Reberger, Regent, Sirius, Staufer und Villaris. Vor allem der Regent und der Morio Muskat haben sich dabei erfolgreich entwickelt, sie werden auf großen Flächen in Deutschland angebaut und der Wein entsprechend vermarktet.

    Historie der Rebenzuchtanstalt

    Das Hofgut Geilweilerhof in der Pfalz ist im Jahr 1184 zum ersten Mal urkundlich erwähnt worden, stand ursprünglich im Besitz des Klosters Eußerthal und erfuhr in seiner Geschichte mehrere Besitzerwechsel. Schließlich erwarb der Industrielle August Ludowici den Geilweilerhof und gestaltete ihn zum Musterbetrieb um. Später übergab er die Anstalt der Kreisregierung Pfalz mit der Maßgabe, dort eine Rebenzuchtstation zu betreiben.

    Lage und Anfahrt

    Das Institut Geilweilerhof liegt auf der Gemarkung von Siebeldingen in der Verbandsgemeinde Landau-Land und dem Kreis Südliche Weinstraße. Der Weinbauort Siebeldingen liegt ungefähr 5 Kilometer von Landau in der Pfalz entfernt, das über die A65 oder die B10 angefahren werden kann.

  • Museen

    Heimatmuseum Böchingen
    Böchingen

    Leben und Arbeiten im Südosteuropäischen Raum

    Im Heimatmuseum Böchingen ist Ende der sechziger Jahre auf 300 Quadratmetern eine Ausstellung entstanden, die sich mit dem Leben der Deutschen im südosteuropäischen Raum beschäftigt.

    Das Museum geht dabei bis in die Zeit der ersten Ansiedlungen zurück und erzählt die Geschichte der dort lebenden Menschen bis zu ihrer Vertreibung in verschiedene Auswanderungsgebiete, zu denen auch die Pfalz gehörte. Aus dieser Verbindung heraus erklärt sich auch der Museumsstandort Böchingen bei Landau in der Südpfalz.

    Handwerk, Landwirtschaft, Weinanbau der Donauschwaben

    Auf eine Initiative des Böchinger Lehrers Theodor Walter ist eine Sammlung zeitgenössischer Ausstellungsstücke entstanden, die Handwerk, Landwirtschaft und Weinanbau der damaligen Zeit in den Mittelpunkt stellt. Die vielen Kulturgegenstände und Archivalien, die als Zeitzeugen aus den schweren Zeiten der Flucht gerettet werden konnten, wurden von Theodor Walter über viele Jahre hinweg gesammelt und archiviert.

    Im Ergebnis bekommt der Besucher im Heimatmuseum Böchingen einen vielschichtigen Eindruck vom Leben in Südosteuropa zu jener Zeit. Gewidmet ist das Museum in der Hauptsache den "Donauschwaben", einer Völkergruppe, die vor etwa 300 Jahren in der Ära der Habsburger unter anderem aus der Pfalz in den westungarischen Raum ausgewandert ist.

    Besonders wertvoll ist die Dokumentation der Geschichte der Aussiedlung in Beton- und Bleiglas, sowie das Wandbild "Ahnenerbe" an der Außenfassade, das - geschaffen von donauschwäbischen Künstlern - unter anderem Flucht und Vertreibung zeigt.

    Kultur- und Begegnungsstätte in Böchingen

    Böchingen liegt etwa 5 Kilometer nördlich von Landau in der Pfalz. Nach dort ist die Anfahrt über die A65 oder die B10 möglich.

    Um die Idee des Heimatmuseums als Kultur- und Begegnungsstätte umsetzen und am Leben erhalten zu können, war und ist man auf Spenden und auf ehrenamtliche Hilfe angewiesen.

    Träger des Heimatmuseums ist das Kuratorium Haus der Südostdeutschen e.V. Das Museum steht unter der Leitung von Reinhold Walter.

  • Bauwerke

    Jugendstilfesthalle
    Landau

    Der beeindruckende Bau der Jugendstilfesthalle Landau des Architekten Hermann Goerke wurde im Jahr 1907 fertiggestellt und präsentiert sich nach einer umfangreichen und 2001 fertiggestellten Sanierung als moderne und multifunktionale Veranstaltungsstätte.

    Der Impuls für die Errichtung kam von dem Unternehmer August Ludowici, der dafür einen hohen Geldbetrag zur Verfügung stellte, was erst viele Jahre später öffentlich wurde.

    Dank Ihrer hochmodernen Ausstattung bietet die Landauer Jugendstilfesthalle den passenden Rahmen für Veranstaltungen jeder Art.

    So verfügt sie unter anderem über einen versenkbaren Hubboden, eine Bankettkapazität für 700 Besucher, eine Gesamtkapazität von 1.125 qm und ein direkt verbundenes Hotel inklusive einem Restaurant mit 200 Sitzplätzen.

    Für den erfolgreichen Verlauf der aller Veranstaltungen steht ein professionelles Service-Team bereit.

    Ausreichend Parkmöglichkeiten bestehen in der angebundenen Tiefgarage, der Landauer Hauptbahnhof liegt 5 Gehminuten entfernt.

  • Bauwerke

    Kleine Kalmit

    Kleine Kalmit - unvergleichliche Aussicht

    Die Kleine Kalmit erhebt sich über der Weinbaugemeinde Ilbesheim in der Nähe von Landau in der Pfalz. Zur Unterscheidung mit der Grossen Kalmit ist der Namenszusatz "Kleine" Kalmit notwendig geworden, denn beide Erhebungen gehören zu den Bekannteren in der Pfalz.

    Gegen die fast 700 Meter des Brockens Grosse Kalmit nehmen sich die 270 Meter Höhe der Kleinen Kalmit zwar bescheiden aus, gleichwohl ist sie damit der höchste Punkt im Hügelland diesseits des Pfälzerwaldes - und damit ist sie vor allem eins: Ein unvergleichlicher Aussichtspunkt über das Rebenmeer der Südpfalz bis zum Haardtrand und damit in die Gegend, die der Impressionist Max Slevogt als die malerische Südpfalz bezeichnet hat.

    Eine Kapelle und einzigartiges Terroir

    Auf dem Gipfel der Kleinen Kalmit steht die Kapelle "zum Troste der Armen", die weithin sichtbar ist und der Kleinen Kalmit ihre charakteristische Silhouette verleiht. Ihre Umgebung wartet mit einem Artenreichtum aus Fauna und Flora auf, die die Kleine Kalmit in der Pfalz neben ihren Fossilienvorkommen zu einem einzigartigen Ziel für Naturinteressierte macht.

    Auch für Weininteressierte hat die Kleine Kalmit Interessantes zu bieten: Die Weinlage "Einzellage Kalmit" ist wegen des besonderen Terroirs Ursprung von unvergleichlichen Weinen. Auf diese in der Pfalz einzigartige und ortsübergreifende Weinlage sind die Winzer der Kleinen Kalmit aus Ilbesheim und Arzheim zurecht stolz.

    Ein weiteres Highlight auf der kleinen Kalmit: Die Vereinigung Gast und Wein, die sich aus mehreren Ilbesheimer Betrieben zusammensetzt, hat in den späten 90ziger Jahren den Historischen Weinberg "Kalmitwingert" angelegt. Die Anlage zeigt die Entwicklung des Weinbaus über die Zeiten; hier werden regelmäßig Führungen angeboten.

    Das jährlich auf der Westseite der Erhebung stattfindende Kalmitweinfest der Winzer von Ilbesheim an der Affenschaukel ist für Besucher der Region um Landau in der Pfalz ein Muss. Hier wird in den Sonnenuntergang über dem Pfälzerwald hineingefeiert - und natürlich noch lange darüber hinaus.

    Kleine Kalmit - Lage und Anfahrt

    Die Gemarkung der Kleinen Kalmit teilen sich die Gemeinden Ilbesheim im Westen und Arzheim im Nordosten. Sie liegt etwa 5 Kilometer von Landau in der Pfalz entfernt, das über die A65 oder die B10 angefahren werden kann. Der Fußweg zum Gipfel ist aus Ilbesheim hinauf in etwa 15 Minuten zu bewältigen. Übrigens: Die Südroute der Pfälzer Jakobswege führt über die Kleine Kalmit.

  • Burgen & Schlösser

    Madenburg

    Weithin sichtbar auf einem Bergvorsprung über dem Dorf Eschbach liegt in etwa 450 Metern Höhe die Burgruine Madenburg.

    Die Madenburg ist eine der flächenmäßig ausgedehntesten Burganlagen der Pfalz und bietet einen unvergleichlichen Blick über die Südliche Weinstraße, die Rheinebene und den Wasgau.

    Burgruine Madenburg

    Die Erbauung der Burganlage Madenburg geht wahrscheinlich auf das 11. Jahrhundert zurück, in der Folgezeit gab es zahllose Besitzerwechsel, zumeist keine freiwilligen. So erstaunt es nicht, dass es immer wieder Zerstörungen gab, aber auch Wiederaufbauten und neue Elemente.

    Umfangreiche Schutzeinrichtungen wie eine Schildmauer mit 7 Metern Dicke zeugen von einer bedeutenden Wehrstärke der Madenburg Eschbach.

    Seit 1870 kümmert sich der Madenburgverein um die Burg und startete bereits 1871 umfangreiche Restaurationsarbeiten.

    Burgschänke Madenburg

    Teil der Burganlage ist die bewirtschaftete Burgschänke Madenburg im Vorhof. Bodenständige Pfälzer Gerichte und Wein aus dem Anbaugebiet Pfalz schmecken nach einer Wanderung zum Beispiel auf dem Burgenweg Madenburg-Trifels-Neukastel besonders gut, weitere Informationen unter.

    Parkplatz Madenburg

    Wer einen Ausflug zur Madenburg plant, kann mit dem Auto auf den nahegelegenen Waldparkplatz fahren – die Straße dahin zweigt in der Dorfmitte von Eschbach bergan ab. Der Fußmarsch vom Parkplatz dauert rund zwanzig Minuten.

    Daneben kann die Burg auch direkt von Eschbach oder von der anderen Seite kommend aus Waldhambach angelaufen werden. Die Burg liegt etwa 10 km von Landau in der Pfalz entfernt.

  • Attraktionen

    Mandelhain Birkweiler

    Blütenleuchten über der Weinstraße

    Einmal im Jahr erstrahlt die Weinstraße in einem noch schöneren Licht, als sie das ohnehin schon tut: Zur Zeit der Mandelblüte im März oder April.

    Seit 2010 gibt es einen Ort, der für Bewohner und Besucher der Südpfalz etwas ganz Besonderes ist, den Birkweiler Mandelhain. Denn inzwischen zeigen dort, im ersten Mandelhain der Pfalz, über 90 Mandelbäume verschiedener Gattungen ihre Pracht.

    Eine Idee - neunzig Mandelbäume

    Dass der Birkweiler Mandelhain eine so hohe Baumdichte aufweist, ist der sich hinter dem Mandelhain steckenden Idee geschuldet. Jedermann, ob Tourist oder Einheimischer, ob für sich selbst oder als Geschenk, kann hier nämlich die Patenschaft für einen Mandelbaum übernehmen. Gleichzeitig trägt der Baum dann den Namen seines Paten.

    Diese schöne Idee, die durch den Verein Südliche Weinstraße Landau-Land und die Gemeinde Birkweiler gemeinsam initiiert und umgesetzt wurde, findet - neben der Zeit der Mandelblüte - mit der feierlichen Einpflanzung der neuen Bäume im Frühjahr und im Herbst ihren Höhepunkt.

    Insgesamt vier verschiedene Mandelbaumarten bilden heute den Mandelhain. Hier finden sich nicht nur die Bittermandelspezies "Perle der Weinstraße", die für das charakteristische Rosa der Mandelblütenzeit in der Pfalz steht, sondern auch die weiße Blüten austreibende Süßmandelart "Palatina" mit dem sanft rötlichen Blütenkern, die ebenfalls weiße Süßmandel "Dürkheimer Krachmandel" mit Ihrer frühen Blütezeit sowie die weiße Art "Prinzess", namentlich angelehnt an die Namen der Weinprinzessinnen aus der Region Landau-Land in der Südpfalz.

    Lage vom Mandelhain in der Südpfalz

    Der Birkweiler Mandelhain liegt oberhalb der Ortsgemeinde und lädt wegen seiner herrlichen Aussicht zum Flanieren und Innehalten ein. Von hier oben kann der Besucher über Birkweiler, die Südpfalz mit seinem Rebenteppich und - bei gutem Wetter - sogar Schwarzwald und Odenwald jenseits der Rheinebene überblicken.

    Wenn Sie sich für eine Mandelbaum-Patenschaft interessieren, finden Sie den Kontakt unter http://www.mandelbluete-pfalz.de

  • Bauwerke

    Marienkirche
    Landau

    Die Landauer Marienkirche wurde im Jahre 1911 fertiggestellt und ist nach dem Dom das gewaltigste Kirchenbauwerk des Bistums Speyer.

    Die vom Stuttgarter Architekten Joseph Cordes erbaute Kirche mit zwei Seitenschiffen wurde im neoromanischen Stil geplant und erbaut. Auf über 70 Metern Länge und 40 Metern Breite entstand in der damals noch in der Entwicklung befindlichen Landauer Südstadt die Heimstatt der katholischen Gemeinde, nachdem die zuvor genutzte Augustinerkirche zu klein geworden war.

    Während des zweiten Weltkriegs wurden durch einen Bombenangriff Teile der Kirche zerstört, die in den Kriegsfolgejahren nach und nach beseitigt werden konnten.

    Die Marienkirche bietet ungefähr 3.000 Menschen Platz; ihre beiden Türme mit jeweils 60 Metern Höhe sind weithin sichtbar. Sie steht als Kulturdenkmal unter Schutz. Im Inneren der Kirche fällt vor allem die über 3 Meter hohe Marienstatue mit Kind ins Auge.

    Mit den Gemeinden St. Albert, St. Ägidius in Mörzheim, St. Mauritius in Wollmesheim, Mariä Himmelfahrt in Queichheim und St. Martin in Mörlheim bildet die Gemeinde St. Maria seit 2015 katholische Pfarrei Mariä Himmelfahrt Landau.

  • Attraktionen

    Orensfels

    Einmalige Aussicht über die Südpfalz

    Der Orensfels, oft auch als "Orensfelsen" beschrieben, liegt auf dem Gipfel des Orensbergs und damit auf dem Gebiet des Weinbauorts Frankweiler in der Pfalz.

    Obwohl die Gegend reich an Felsformationen ist, lohnt sich der Ausflug zum Orensfels - vor allem wegen seiner unvergleichlichen Aussicht. Der Fels ragt hoch über dem Abschnitt des Queichtals, an dem es vom Pfälzerwald in die Rheinebene übergeht.

    Aus knapp 600 Metern Höhe reicht das Panorama im Westen über Annweiler, die Reichsburg Trifels mit den Vorburgen, über den Hoheberg und weiter über die Hügellandschaft in der Südpfalz bis über die Rheinebene in den Schwarzwald und den Odenwald.

    Lage und Anreise zum Orensfelsen

    Der Orensberg liegt auf dem "Haardtrand" genannten Gebirgszug, der den Pfälzer Wald im Osten begrenzt und streckt seine Nase damit so keck über den Weinort Albersweiler, dass es dort oben schnell recht zugig werden kann.

    Wer sich von der einmaligen Aussicht des Orensfels in der Pfalz überzeugen will, muss allerdings einigermaßen gut zu Fuß sein. Die Wanderung aus Albersweiler den Orensberg hinauf führt über das Naturfreundehaus Kiesbuckel steil hinan, weniger anstrengend geht es auf der Route über die Landauer Hütte aus Richtung Dernbach oder von Frankweiler aus kommend über die Landauer Hütte zu, eine starke Stunden dauert der Anstieg aber auch bei schnellem Schritt.

    Frühe Bedeutung des Orensfels in der Pfalz

    Bei Ausgrabungen auf dem Orensfelsen in der Pfalz wurde aus den gemachten Funden klar, dass er bereits in der Jungsteinzeit Bedeutung hatte, von keltischen Besiedlungszeiten zeugen Mauerreste, die sich als Ringwall über 2 Kilometer um den Berg im Pfälzerwald gezogen haben.

    Unweit des Gipfels Richtung Norden befindet sich übrigens ein Startplatz des Pfälzer Gleitschirmfliegerclubs "Duddefliecher", an dem man bei passendem Wetter einiges über diesen faszinierenden Sport lernen kann.

    In der Nähe des Orensfels

    Wer sich vor-, während oder nach der Wanderung auf den Orensfels in der Pfalz stärken will, dem stehen mit den Pfälzerwaldhütten Landauer Hütte, Ringelsberghütte, Kiesbuckel, Dernbacher Haus und natürlich in den Restaurants und Weinstuben der umliegenden Gemeinden Frankweiler, Albersweiler, Dernbach, Queichhambach und Annweiler reichlich Gelegenheiten zur Verfügung. Mit der Rebenzuchtanstalt Geilweilerhof, der Rechsburg Trifels, der Burg Neuscharfeneck oder dem historischen Stadtkern von Annweiler befinden sich weitere lohnende Ziele in unmittelbarer Umgebung.

  • Attraktionen

    Rathausplatz Landau
    Landau

    Das Zentrum der Landauer Innenstadt bildet der Rathausplatz. Er ist Heimat des Landauer Wochenmarktes und vieler anderer Veranstaltungen.

    Seinen Namen trägt der Rathausplatz seit den 1940-ziger Jahren – der ehemalig im 17. Jahrhundert als Parade- und Waffenplatz angelegte Platz kann seitdem auf mehrere Namenswechsel zurückblicken: Place de l’Egalité, Paradeplatz und Max-Joseph-Platz.

    Das Landauer Rathaus flankiert den Platz im Westen, im Norden ist es der Gebäudekomplex des alten Kaufhauses und der heutigen Sparkasse und im Osten und Süden wird der Platz von verschiedenen Einzelhändlern und Gastronomen einrahmt.

    Etwas westlich versetzt der Mitte des Platzes steht ein Reiterstandbild Prinzregent Luitpolds von Bayern (1892).

    Einen Teil des Charmes des Landauer Rathausplatzes macht das Kopfsteinpflaster aus, in das für Menschen, die schlechter zu Fuß sind - wie in der ganzen Fußgängerzone - glatt bepflasterte Bahnen eingelassen sind.

    Im Juli ist der Rathausplatz Zentrum des Landauer Sommers mit 70.000 Besuchern an drei Tagen. Das Fest in der Südpfalz wurde im Laufe der Jahre bis zum Stifts- und Obertorplatz ausgedehnt.

    Der Rathausplatz kann nicht mit dem Auto angefahren werden. Großzügigste Parkmöglichkeit in der Nähe ist der Alte Messplatz in 5 Minuten Entfernung zu Fuß; der Marktstraße folgend.

    Weitere lohnende Ziele in fußläufiger Nähe sind das Alte Kaufhaus mit dem Frank-Loebsche Haus, die Marienkirche, die Stiftskirche, das Deutsche- und das Französische Tor, die Jugendstilfesthalle, die Villa Streccius und das Strieffler-Haus.

  • Burgen & Schlösser

    Rietburg

    Über dem Winzerdorf Rhodt liegt auf etwa 550 Metern Höhe die Rietburg, die seit fast zweihundert Jahren auch im Besitz des Dorfes steht.

    Als Ausflugsziel kann die Rietburg gleich mit drei Attributen punkten: Zum Ersten mit einer fantastischen Aussicht von der Burgterrasse in die Rheinebene über Ludwigshafen/Mannheim - bis in die etwa 60 Kilometer entfernten Ausläufer des Odenwaldes.

    Zum Zweiten führt eine Sesselbahn steil zur Burg hinauf, die Endstation liegt direkt an der Burg – eine in der Pfalz einzigartige Möglichkeit.

    Und wer sich dazu entschlossen hat, die Rietburg zu Fuß anzulaufen, den erwartet nach dem steilen, direkten Anstieg hinauf mit der in die Burg gebauten Höhengaststätte Rietburg drittens die Möglichkeit, die entleerten Kohlhydrat-Speicher wieder aufzufüllen.

    Die Erbauung der Rietburg geht auf das 13. Jahrhundert zurück. Sie war zunächst Schauplatz einer spektakulären Entführung der Königin durch Hermann von Riet, die er unter dem Zwang der Fürsten und Städte in der Umgebung wieder freilassen musste. Er büßte diese Tat mit dem Verlust der Burg, die -zwischenzeitlich zur Reichsburg erklärt- später an die Bischöfe von Speyer verkauft wurde.

    Die Burg wurde im Dreißigjährigen Krieg zerstört, seit Anfang des 20. Jahrhunderts fanden an der Burg weitreichende Konservierungsmaßnahmen statt, im Zuge deren auch die Höhengaststätte erbaut wurde. Obwohl weite Teile der Burg zerstört wurden, lassen die Überreste vor allem von Bergfried und Schildmauer auf eine gewaltige Anlage schließen.

    Die Rietburg kann am bequemsten von Rhodt aus angelaufen werden – „bequem“ ist allerdings relativ, führt der Weg doch steil im Zickzack-Kurs in der Sesselbahnschneise nach oben. Etwa eine Stunde muss man dafür ab der Talstation an der prächtigen Villa Ludwigshöhe einplanen.

    Alternativ kann im Edenkobener Tal gestartet werden – vom Ausgangspunkt Wappenschmiede wird man zu Fuß ungefähr 80 Minuten brauchen.

    Edenkoben und Rhodt liegen verkehrsgünstig direkt- bzw. in ca. 4 Kilometern Entfernung zur Bundesautobahn A65 (Ausfahrt Edenkoben).

    Lohnende Ziele in der Nähe sind das Schloss Villa Ludwigshöhe, der Edenkobener Weinlehrpfad, die Waldhütten Rietania-Hütte, Hüttenbrunnen, Naturfreundehaus Edenkoben, das Schloss Edesheim, das Friedensdenkmal und die beiden Städte Landau und Neustadt mit dem geschichtsträchtigen Hambacher Schloss.

  • Burgen & Schlösser

    Schloss Edesheim
    Edesheim

    Altehrwürdige Pracht in Edesheim

    Umschlossen von einer 2000 Meter langen Buntsandsteinmauer, eingebettet in eine fünf Hektar große Parkanlage und umspült von einem Wassergraben liegt das Schloss Edesheim in der Pfalz.

    Erbaut als Verwaltungssitz und Lehranstalt von Benediktinern der nahen Abtei Weißenburg, beherbergen die alten Mauern vom Schloss aus dem 8. Jahrhundert heute ein modernes Hotel mit angeschlossener Gastronomie.

    Schloss Edesheim mit Park und Wassergraben

    Aber nicht nur Übernachtungsgäste in Hotel werden hier gerne gesehen. Der ein oder andere Edesheimer oder Besucher der Gemeinde kommt gerne auf einen Spaziergang durch den Schlosspark vorbei oder man genießt bei einem Espresso die Ruhe auf der offenen Terrasse des Hotel-Restaurant. Nur mit Voranmeldung erhält einen Platz im Wittelsbachkeller - zu Kleinkunst und Gaumenfreuden.

    Für viele aber das Highlight vom Schlosshotel Edesheim: Die alljährlich über die Sommersaison stattfindenden Schlossfestspiele. Die fest installierte Seebühne befindet sich im hinteren Teil des Schlossparks, auf dem Wasser des Schlossgrabens. Von den einem Amphitheater nachempfundenen Besucherrängen aus hat man nicht nur eine exzellente Akustik, es bietet sich dem Besucher ein Blick auf das Schloss und die Bühne - in einer Atmosphäre, die ihresgleichen suchen.

    Hotel Schloss Edesheim

    Das Schlosshotel Edesheim ist ein ganz besonderer Ort für Übernachtungsgäste. Das unvergleichliche Ambiente in den alten Schlossmauern in der Pfalz versetzt seine Besucher in eine ganz eigene Welt. Für mehr Informationen folgen Sie dem Link zum Hotel Schloss Edesheim.

     

  • Burgen & Schlösser

    Schloss Villa Ludwigshöhe
    Edenkoben

    Der Sommersitz des Bayernkönigs in der Pfalz

    Edel, prächtig und eindrucksvoll - so zeigt sich die Villa Ludwigshöhe, die einst der Sommersitz Ludwig I. von Bayern war. Als großer Fan des Landes Italien, ließ er sein Domizil nach dem architektonischen Vorbild dieser Nation bauen. Westlich von Edenkoben gelegen, schmiegt sich das wunderschöne Schloss an den östlichen Rand des Pfälzerwalds. Eine Reise hierhin lässt nicht nur die Herzen historisch interessierter Menschen schneller schlagen, sondern wird mit einem herrlichen Blick über die Rheinebene und die Weinstraße belohnt.

    Italienisches Flair, Kulturschätze und vieles mehr

    1846 wurde der Grundstein der Schloss Villa Ludwigshöhe gelegt - rund sechs Jahre später stand dann der erste Besuch des ehemaligen Königs Ludwig und seiner Gemahlin an. Schon damals war die Villa eine Besonderheit, denn als Villa italienischer Art hob sie sich von den anderen Residenzen der Region Pfalz ab. 

    Wer der Ludwigshöhe einen Besuch abstattet, kann nicht nur die Villa selbst, sondern auch das Werk Max Slevogts und edle Keramikkunst im Kellergewölbe bewundern. Der prunkvolle Speisesaal der Villa ist dagegen Ort für kulturelle Veranstaltungen - allen voran klassische Konzerte.

    Schloss Villa Ludwigshöhe Edenkoben: Anfahrt

    Für Touristen und andere Interessierte ist die Schloss Villa Ludwigshöhe leicht zu erreichen. Von Edenkoben aus führt eine gut ausgebaute Straße direkt zur Ludwigshöhe, bei der sich auch ein öffentlicher Parkplatz befindet. Übrigens: Wer nach Besichtigung der Villa Ludwigshöhe noch etwas Zeit hat, der kann über die Rietburgbahn die Rietburg erreichen. Der Sessellift startet im Tal nahe der Ludwigshöhe und bringt Sie direkt zu der mehr als 800 Jahre alten Burg.

     

     

  • Burgen & Schlösser

    Slevogthof Neukastel

    Kunst und Flair hoch über Leinsweiler

    Das Herrenhaus Slevogthof Neukastel, ein früherer Meierhof, liegt auf einem Hügel direkt am Waldrand und über der Gemeinde Leinsweiler in der Verbandsgemeinde Landau-Land. Mit seinem charakteristischen Turm ist das Anwesen weithin sichtbar.

    Der Namensteil Neukastel erinnert an die gleichnamige, ehemalige Höhenburg oberhalb des Slevogthofs, von der heute nur noch wenige Teile zu finden sind, und für die das Hofgut Neukastel einst die Versorgung sicherstellte.

    Fixpunkt des Schaffens von Max Slevogt

    Bekannt ist die Anlage, das mehrere Gebäude umfassende Herrenhaus über Leinsweiler, vor allem durch seinen Namensgeber, den Impressionisten Max Slevogt. Der Künstler verbrachte mehrere Jahre auf dem Anwesen, das zunächst der Familie seiner Frau und später ihm selbst gehörte und wo er 1932 auch verstarb.

    Auf dem Slevogthof zeugen eine Gebäudeerweiterung für Bibliothek und Musiksaal mit erhaltenen Wandbildern und diversen Verschönerungen verschiedener Zimmer vom Schaffen des Künstlers.

    Bei früheren Aufenthalten in der Pfalz lernte Max Slevogt hier in der Südpfalz seine spätere Ehefrau kennen, deren Familie zu dieser Zeit im Besitz des Anwesens war. Der Maler, Grafiker, Illustrator und Bühnenbildner wählte die Pfalz als Ort seines Schaffens wohl auch deshalb, weil er hier Ruhe und Beschaulichkeit als ideale Voraussetzungen für seine Landschaftsbilder vorfand. Der herrliche Blick vom Slevogthof über Leinsweiler, die Weinberge und die Rheinebene veranlassten Slevogt zum Bau einer großen Terrasse auf dem Anwesen.

    Umfangreiche Sanierung des Slevogthof Neukastel

    Der Slevogthof Neukastel ist wegen umfangreicher Sanierungsarbeiten bedauerlicherweise auf Jahre hinaus nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Der Architekt Thorsten Holch aus dem nahegelegenen Landau in der Pfalz plant im Slevogthof Neukastel eine Mischung aus Kulturstätte mit Gastronomie- und Freizeitangeboten.

  • Bauwerke

    St. Annakapelle
    Burrweiler

    Wahrzeichen von Burrweiler

    Schon von Weitem sieht man sie, wenn man aus östlicher Richtung nach dem Weinbauort Burrweiler unterwegs ist: Die St. Annakapelle, die getrost als Wahrzeichen der Gemeinde auf der Weinstraße gelten darf. Auf einer Höhe von gut 400 Metern thront die Kapelle über dem "Rebenteppich Südliche Weinstraße" und ist ein beliebtes Ziel für Wanderer, auch wegen der St. Annahütte direkt anbei, in der man sich - typisch Pfälzerwaldhütte - deftig stärken kann.

    Die St. Annakapelle - Südliche Weinstraße

    Die St. Annakapelle bei Burrweiler kann nicht mit dem Auto angefahren werden, der recht steile Fußweg vom Parkplatz ist allerdings in nur 10 Minuten zu bewältigen. Oben angekommen, wird man vor der Kapelle mit einer herrlichen Aussicht belohnt - bis hinüber in den Odenwald und den Schwarzwald, wenn es das Wetter gut meint.

    Der Ausläufer vom Teufelsberg, auf dem die St. Annakapelle steht, hat eine lange Wallfahrt-Historie: In den Sommermonaten Juli und August ist das Bauwerk Ziel vielen Menschen, die zum Teil eine weite Anreise hinter ich haben. Die Gelöbnisprozession, die am 1. Mai jeden Jahres von Burrweiler und Flemlingen aus startet und in gewöhnlich in einer Eucharistiefeier endet.

    Die Initiative für den Bau der Kapelle ging übrigens auf den Burrweiler Pfarrer Michael Hendel im 19. Jahrhundert zurück. In seinem Geiste kümmert sich heute der Förderverein St. Annakapelle e.V. um den Erhalt des Bauwerks, das zu der Großpfarrei Heilige Anna in Edenkoben gehört.

    Rund um die St. Annakapelle Burrweiler

    Wer von der Kapelle aus weiter in den Pfälzerwald unterwegs ist, dem stehen reichlich gut markierte Wanderwege zur Verfügung, beispielsweise zur Trifelsblickhütte, zur Landauer Hütte, dem Waldhaus Drei Buchen und der Burg Neuscharfeneck oder der Burg Meistersel.

  • Bauwerke

    Stiftskirche
    Landau

    Die Stiftskirche mit Ihrem fast 60 Meter hohen Turm überragt die Altstadt von Landau und ist das älteste Gotteshaus der Stadt.

    Bereits im 14. Jahrhundert im gotischen Stil erbaut und geweiht, erfuhr die Stiftskirche mehrere Erweiterungen, wie den erst im 15. Jahrhundert fertiggestellten Westturm und ein Seitenschiff.

    Im Laufe der Zeit von Protestanten und Katholiken gleichermaßen genutzt, ist die Stiftskirche seit dem Bau der katholischen Marienkirche im Süden der Stadt heute rein evangelisch.

    Sie erstreckt sich über eine Länge von ungefähr 70 Metern von Westen nach Osten. Die Stiftskirche wurde Ende des 19. Jahrhunderts gründlich restauriert, im Zuge dessen freigelegte Fresken sind stumme Zeitzeugen aus mittelalterlichen Zeiten. Die Kirchenorgel stammt aus dem 18. Jahrhundert.

    Pfalzweit ist die Landauer Stiftskirche der größte gotische Kirchenbau seiner Form.

    Die Stiftskirche liegt in der Marktstraße und kann nicht mit dem Auto angefahren werden. Eine Parkmöglichkeit ist der Alte Messplatz in etwa 10 Minuten Entfernung zu Fuß.

    Weitere Landauer Sehenswürdigkeiten in der Nähe und fußläufig zu erreichen sind die Marienkirche, der historische Rathausplatz, das Alte Kaufhaus mit dem Frank-Loebsche Haus, das Deutsche- und das Französische Tor, die Jugendstilfesthalle, die Villa Streccius und das Strieffler-Haus.

  • Bauwerke

    Strieffler-Haus
    Landau

    Strieffler-Haus wird das einstige Wohnhaus des Malers Heinrich Strieffler genannt.

    Strieffler wurde 1872 in Neustadt an der Weinstraße geboren und gilt als einer der bedeutenden Pfälzer Künstler.

    Das Gebäude wird dem Expressionismus zugerechnet und beherbergt jährlich verschiedene Ausstellungen mit Exponaten diverser Pfälzer Malerinnen und Maler.

    Dies geschieht im Geiste Striefflers, war er doch zu Lebzeiten in der Förderung und Unterstützung Pfälzer Künstler engagiert. Die Heimatverbundenheit Striefflers zeigte sich auch als Gründungsmitglied des Pfälzerwaldvereins.

    Mit dem bedeutenden Landschaftsmaler Max Slevogt, der zu gleicher Zeit im nahen Leinsweiler auf Neukastel wirkte, verband Strieffler eine freundschaftliche Zusammenarbeit.

    Bevor sich der gelernte Lithograph Strieffler in Landau niederließ, führten ihn sein Kunstgewerbestudium und seine Reisen unter anderem nach München und Italien.

    Seine Gemälde zeigten überwiegend seine Pfälzer Heimat, wirtschaftlichen Erfolg brachten Strieffler seine Lithografien. Erst in jüngerer Zeit fanden auch seine Fotografien Beachtung.

    Heinrich Strieffler verstarb 1949 in Landau. Das von ihm gekaufte Anwesen, auf dem das Strieffler-Haus erbaut wurde hinterließ er seiner einzigen Tochter Marie, die es an die Stadt Landau vererbte.

  • Bauwerke

    Villa Streccius
    Landau

    Die 1893 erbaute der Notar Heinrich Streccius nach den Plänen des Karlsruher Architekten Ludwig Levy die Villa Streccius, die seit nunmehr fast 60 Jahren als städtische Galerie für zeitgenössische Kunst genutzt wird.

    Nach der letzten umfassenden Sanierung Ende der 90-ziger Jahre präsentiert sich das Gründerzeit-Bauwerk mit etwa 500 Quadratmetern Ausstellungsfläche in stilvollem Ambiente für die mehrmals jährlich wechselnden Ausstellungen des Hauses.

    Träger der Ausstellungsveranstaltungen sind wechselnd die Kulturabteilung der Stadt Landau und der Kunstverein Villa Streccius, einer der größten Interessensgemeinschaften für Kunst in der Pfalz.

    Hinter der Villa befindet sich in einer ehemaligen Remise die Kunst- und Kindermalwerkstatt mit Angeboten für alle Altersklassen.

    Die Villa Streccius steht an der Ecke Rheinstraße/Westring. Parkmöglichkeiten finden sich im Westring, in der Xylanderstraße oder in 2 Fußminuten Entfernung auf dem Parkplatz an nördlichen Ende der Friedrich-Ebert-Straße. Verlassen Sie dazu die Bundesautobahn A65 entweder an der Ausfahrt Landau-Mitte oder Landau-Süd.

    Wer sich außer der Villa Streccius noch „ein Stück Landau“ anschauen will, dem sei der Besuch der gegenüberliegenden, gewaltigen Marienkirche empfohlen, nicht weit entfernt liegt auch der Rathausplatz mit dem Alten Kaufhaus und dem Frank-Loebsche-Haus, die Stiftskirche und die Jugendstilfesthalle.

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